Mont St. Michel mit dem Zug ab Paris
keinen Fall verpassen. Der Mont Saint Michel ist von Paris aus leicht mit dem Zug zu erreichen. Zögern Sie also nicht, Ihren Besuch in Frankreichs Hauptstadt um diesen Ausflug zu erweitern.
Der Mont St. Michel ist schlicht und einfach eine Meisterleistung. Die prächtige Benediktinerabtei, die dem heiligen Michael geweiht ist, liegt auf einer Sandbank an der Grenze zwischen der Normandie und der Bretagne und wirkt fast wie eine Fata Morgana, wenn man sie zum ersten Mal erblickt. Es überrascht nicht, dass die Abtei, die bereits im 11. Jahrhundert gegründet wurde und bei Flut vom Festland abgeschnitten war, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Bis vor kurzem war die Insel über einen Damm erreichbar, der bei Flut überspült wurde und ihr einen etwas ätherischen Charakter verlieh. Heute führt eine moderne Brücke über die Bucht, über die Fußgänger, Radfahrer und offizielle Shuttlebusse oder Navettes fahren, so dass ein Besuch nicht mehr von den Gezeiten abhängig ist. Allerdings gibt es bei Hochwasser im Frühjahr immer noch ein paar Stunden am Tag, in denen man den Berg nicht betreten kann. Immerhin hat die moderne Technik somit nicht den ganzen Zauber komplett zunichtegemacht.
Anreise zum Mont Saint Michel mit dem Zug
Es ist ganz einfach, mit dem Zug von Paris nach Mont St. Michel zu fahren, wo viele Frankreich-Touristen ihre Reise beginnen. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Pontorson, an der Bucht von Mont St. Michel und liegt 9 km von der Insel entfernt. Von Paris aus dauert die Fahrt etwa 4 Stunden mit einmal Umsteigen in Rennes. Von Pontorson aus können Sie einen Pendelbus nach Mont Saint Michel nehmen.
Beste Reisezeit für den Mont St. Michel
Viele Besucher kommen auf den Mont St. Michel, um die Springflut zu erleben, von denen es etwa zwanzig pro Jahr gibt, ein oder zwei Tage nach Voll- oder Neumond. Am dramatischsten sind sie zur Frühlings- und Herbsttagundnachtgleiche. Es ist ein phänomenales Naturereignis, wenn die Flut mit großer Geschwindigkeit eintritt, am besten lässt sich dieses Schauspiel von der Westmauer aus beobachten, wo sich Eingeweihte in Scharen versammeln.
Auf dem Mont St. Michel gibt es zahlreiche Unterkünfte, und wenn die Tagesausflügler nach Hause gegangen sind, nimmt das Dorf wieder seine ruhige, traditionelle Atmosphäre an. Man darf hierbei nicht vergessen, dass Mont St. Michel immer noch ein Wallfahrtsort ist und die Abtei für viele ein heiliger Ort ist. Natürlich ist im Juli und August der größte Andrang an Touristen zu verzeichnen. Die beste Zeit für einen Besuch auf dem Mont St. Michel ist also außerhalb der Hochsaison, denn dann kann man den Zauber der Abtei fast ungestört erleben. Auch an religiösen Feiertagen, wenn die Pilger zur Messe in die Abtei kommen, ist naturgemäß viel los. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Abtei.
Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel
Wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind und es im Zug mitnehmen, können Sie nach Ankunft die Brücke selbst damit überqueren, es gibt jedoch sehr strenge Vorschriften, wo Sie Ihr Fahrrad vor Ort abstellen dürfen. Radfahren zum Mont St. Michel ist sehr beliebt, denn er ist der Endpunkt des Fernradwegs Veloscenic (französisch La Véloscénie), einer 450 Kilometer langen, hervorragend ausgeschilderten Strecke von Radwegen, die zwischen Paris und dem Mont St. Michel entlang Grünflächen und Feldwegen verlaufen. Erfahren Sie hier mehr über weitere ausgezeichnete Radfernwege in Frankreich.
Powered by Froala Editor