Zugtickets in Frankreich
Herbst-Sale: Sparpreise vom 9. bis 14. September 2026
Nur eine Woche lang, vom 9. bis 14. September 2026, gibt es Eurostar- und SNCF-TRAINDAYS-Tickets zum reduzierten Preis. Eurostar-Tickets in der Standard-Klasse gibt es schon ab 25 €, internationale TGV-Verbindungen in der 2. Klasse ab 39 €. Der Reisezeitraum hängt vom Anbieter ab: Eurostar-Tickets gelten vom 23. September bis 16. Dezember 2026, TRAINDAYS-Tickets vom 3. November bis 12. Dezember 2026. Du brauchst keinen Code – der reduzierte Preis wird dir direkt in deinen Suchergebnissen angezeigt. Sale-Tickets sind weder erstattungsfähig noch umtauschbar.
Zugfahren in Frankreich

Frankreich ist wie gemacht fürs Zugfahren. Schnellfahrstrecken verbinden die großen Metropolen in wenigen Stunden. Regionalbahnen schlängeln sich durch Weintäler, Badeorte und Plätze wie aus dem Bilderbuch. Du steigst mitten in der einen Stadt ein, mitten in der nächsten wieder aus – und schon die Fahrt dazwischen ist ein Erlebnis. Mit Rail Europe planst du deine Route, vergleichst Preise und buchst mit wenigen Klicks. Danach heißt es nur noch: zurücklehnen und die Aussicht genießen.
Groß träumen, langsam leben – das ist das Motto. Dieser Guide hilft dir bei beidem. Nimm den Schnellzug, wenn die Zeit drängt. Wähle langsamere Strecken, wenn du genießen willst. Reise nicht einfach nur. Entdecke Frankreich und genieße es in vollen Zügen.
Frankreich in zwei Tempi
Mit dem Zug erlebst du Frankreich schnell, wenn es sein muss, und gemächlich, wenn dir danach ist.
Mit Highspeed zu den Top-Zielen
Der TGV INOUI verbindet Paris mit Lyon, Marseille, Bordeaux, Strasbourg und vielen weiteren Städten – mit bis zu 300 km/h. So wird aus einer langen Strecke ein ausgiebiges Mittagessen. Der Eurostar bringt dich direkt nach London. Der TGV Lyria fährt nach Genf und Lausanne. Der Frecciarossa rollt hinüber nach Turin und Mailand. Der Renfe AVE nimmt Kurs auf Barcelona und noch weiter. Wenn die Zeit knapp ist, ist Highspeed unschlagbar.
Regional- und Nachtzüge für die schöne Art der Langsamkeit
TER-Regionalzüge schlängeln sich zu Küstenorten, Marktplätzen und kleinen Bahnhöfen, an denen die Zeit langsamer vergeht. Intercités de Nuit: abends einsteigen und ausgeschlafen im Süden oder in den Alpen aufwachen – bereit für den Tag. Langsames Reisen schenkt dir Zeit zum Bummeln statt Zeit beim Umsteigen.
Bahngesellschaften in Frankreich

Willkommen an Bord in Frankreich! Schnell auf den langen Etappen, gemächlich auf den schönsten Abschnitten. Bei Rail Europe buchst du die wichtigsten SNCF-Verbindungen im ganzen Land und dazu die internationalen Züge, die dich bequem über die Grenze bringen. Hier erfährst du auf einen Blick, wie die einzelnen Züge sind, wo sie fahren, welche Klassen es an Bord gibt, wie die Reservierung funktioniert und wann sich welcher Zug lohnt. So findest du im Handumdrehen den passenden Zug für deine Reise.
Inlandsverbindungen der SNCF
TGV INOUI (Hochgeschwindigkeit)
Das Aushängeschild der französischen Bahn: Mit bis zu 300 km/h verbindet er die großen Städte – mit bequemen Anschlüssen an die Regionalstrecken.
Strecken: Von Paris nach Lyon, Marseille, Bordeaux, Strasbourg, Lille und in viele weitere Städte
Klassen: 2. und 1. Klasse. In der 1. Klasse hast du mehr Platz und genießt eine ruhigere Atmosphäre
An Bord: Klimaanlage, Steckdosen an den meisten Plätzen, großzügige Gepäckablagen, Bordbistro auf vielen Strecken, WLAN auf vielen Hauptstrecken
Reservierung: Pflicht. Deinen Sitzplatz wählst du bei der Buchung
Ideal für: Schnelle Städteverbindungen, die aus langen Strecken Tagesausflüge machen
Intercités (Fernzüge bei Tag)
Komfortable Fernverbindungen auf Strecken ohne Schnellfahrtrasse.
Strecken: Zum Beispiel Bordeaux – Marseille, Toulouse – Clermont-Ferrand und Querverbindungen durch das Zentralmassiv
Klassen: Auf vielen Strecken 2. und 1. Klasse
An Bord: Reservierte Sitzplätze, geräumige Wagen, Gepäckablagen über den Sitzen und am Wagenende, auf manchen Verbindungen kleine Snacks
Reservierung: In der Regel Pflicht
Ideal für: Direkte Langstrecken abseits des Hochgeschwindigkeitsnetzes und landschaftlich reizvolle Fahrten
Intercités de Nuit (Nachtzüge)
Schlaf gemütlich, während draußen die Landschaft vorbeizieht. Abends einsteigen, morgens am Meer oder in den Bergen aufwachen.
Strecken: Ganzjährige und saisonale Verbindungen, zum Beispiel von Paris nach Nizza, Briançon und Toulouse sowie in die Pyrenäen
Schlafplätze: Auf den meisten Strecken Liegewagen mit 6 Plätzen in der 2. Klasse und mit 4 Plätzen in der 1. Klasse. Auf ausgewählten Verbindungen gemischte Abteile und Damenabteile
An Bord: Bettwäsche inklusive, Leselampen, Platz für dein Gepäck im Abteil
Reservierung: Pflicht und im Preis deines Liegeplatzes inbegriffen
Ideal für: Lange Fahrten quer durchs Land, bei denen du Tageslicht und eine Hotelnacht sparst
TER (Regionalzüge)
Die Nebenstrecken, auf denen es besonders schön ist. Perfekt für Tagesausflüge in Dörfer, Weinberge und an die Küste.
Strecken: Im ganzen Land, mit besonders dichten Netzen in Provence-Alpes-Côte d’Azur, Auvergne-Rhône-Alpes, Grand Est und Nouvelle-Aquitaine
Klassen: Meist nur eine Klasse
An Bord: Auf vielen Linien moderne Niederflurzüge, auf zahlreichen Verbindungen Fahrradstellplätze. Die Ausstattung ist von Region zu Region unterschiedlich
Reservierung: Meist nicht nötig. Ticket kaufen, einsteigen, Fensterplatz sichern
Ideal für: Kurze Strecken, spontane Zwischenstopps und entspannte Tage ganz ohne Eile
Internationale Verbindungen
Eurostar
Mit Highspeed durch den Eurotunnel.
Ziele: Von Paris und Lille nach London, mit Anschlussmöglichkeiten nach Belgien und in die Niederlande
Klassen: Standard, Standard Premier und Business Premier
An Bord: Bequeme Sitze, Steckdosen am Platz, Bordbistro
Reservierung: Pflicht und inklusive
Ideal für: Entspannte Wochenenden in London oder Reisen durch mehrere Länder
TGV Lyria
Schnelle, häufige Verbindungen zwischen Frankreich und der Schweiz.
Ziele: Von Paris nach Genf, Lausanne und Zürich
Klassen: Standard, Standard 1ère und in vielen Zügen Business 1ère
An Bord: Steckdosen, WLAN auf vielen Verbindungen, Bordbistro
Reservierung: Pflicht und inklusive
Ideal für: Unkomplizierte Reisen zwischen Frankreich und der Schweiz – auf Wunsch mit Premium-Komfort
TGV von DB und SNCF oder ICE
Direkte grenzüberschreitende Verbindungen nach Deutschland.
Ziele: Von Paris und Strasbourg nach Frankfurt, Stuttgart und München
Klassen: 2. und 1. Klasse
An Bord: Steckdosen am Platz, viel Platz fürs Gepäck, auf vielen Verbindungen Bordbistro oder Café
Reservierung: Je nach Zug empfohlen oder Pflicht
Ideal für: Schnelle Städtereisen zwischen Frankreich und Deutschland
Renfe AVE
Mit Highspeed am Mittelmeer entlang nach Spanien.
Ziele: Von Lyon oder Marseille nach Barcelona, mit ausgewählten Anschlüssen weiter nach Madrid
Klassen: Economy und Comfort
An Bord: Modernes Interieur, Steckdosen am Platz, auf vielen Verbindungen Bordbistro
Reservierung: Pflicht und inklusive
Ideal für: Riviera und Katalonien in einer Reise
Trenitalia Frecciarossa
Stilvoll und bequem nach Italien – und auch auf einigen Inlandsstrecken in Frankreich unterwegs.
Ziele: Von Paris, Marseille und Lyon nach Turin und Mailand
Klassen: Standard, Business, Premium und Executive
An Bord: Ruhewagen, Steckdosen am Platz, schickes Bordbistro
Reservierung: Pflicht und inklusive
Ideal für: Reisen zwischen Frankreich und Italien mit mehreren Komfortstufen
Bahnhöfe in Frankreich

Paris
Gare du Nord
Europas verkehrsreichster Bahnhof und dein Tor nach Nordfrankreich und Großbritannien. Von hier fahren Züge nach Lille, Amiens und in die Küstenorte, dazu Schnellverbindungen nach London sowie Züge nach Belgien und in die Niederlande. Metro und RER direkt unter der Bahnhofshalle machen das Umsteigen quer durch die Stadt ganz einfach. Plane bei internationalen Abfahrten etwas mehr Zeit ein.
Gare de l’Est
Nur ein paar Schritte vom Gare du Nord entfernt. Von hier geht es in die Champagne, nach Lothringen und ins Elsass, etwa nach Reims, Nancy und Strasbourg. Der Bahnhof ist kleiner und übersichtlich – so wird auch knappes Umsteigen nicht zum Stress.
Gare de Lyon
Der Startpunkt für Lyon, Dijon, die Alpen und das Mittelmeer. TGVs fahren nach Lyon, Marseille, Nizza und Italien, dazu gibt es häufige TER- und Intercités-Verbindungen ins Burgund und in die Provence. Übersichtliche Abfahrtshallen und eine große Auswahl an Essensmöglichkeiten.
Gare Montparnasse
Züge in die Bretagne und an die Atlantikküste, etwa nach Rennes, Quimper und La Rochelle. Weitläufige Hallen, klare Beschilderung und eine gute Ausstattung. Ideal für einen spontanen Abstecher ans Meer.
Gare Saint-Lazare
Das Tor zur Normandie, mit Verbindungen nach Rouen, Caen, Deauville und Le Havre. Die modernisierte Bahnhofshalle ist direkt mit Geschäften und der Metro verbunden. Dank häufiger Abfahrten sind Tagesausflüge ein Kinderspiel.
Gare d’Austerlitz
Das Tor zu Teilen des Südwestens und Startpunkt mehrerer Nachtzüge. Ruhiger als die anderen Pariser Bahnhöfe und mit übersichtlichen Bahnsteigen. Praktisch, wenn du mit dem Intercités de Nuit unterwegs bist.
Paris Bercy
Ein kompakter Bahnhof für einige Intercités- und TER-Verbindungen, vor allem Richtung Burgund und Auvergne. Weniger Service als an den sechs großen Bahnhöfen, dafür bist du hier schnell am Ziel.
Regionale Knotenpunkte
Lille Europe und Lille Flandres
Zwei Bahnhöfe, nur einen kurzen Fußweg voneinander entfernt. In Lille Europe halten die meisten Schnellzüge, unter anderem nach Paris, London und Brüssel. Lille Flandres bedient die TER-Regionallinien in ganz Hauts-de-France. Dank dieses Duos sind grenzüberschreitende Reisen und Tagesausflüge in der Region ganz einfach.
Lyon Part-Dieu
Der Hauptbahnhof von Lyon mit schnellen Verbindungen nach Paris, in die Alpen und in den Süden. Bequeme Anschlüsse an TER-Züge nach Annecy, Grenoble und in kleine Orte an den Seen. Direkt nebenan liegt ein großes Einkaufszentrum für Last-Minute-Besorgungen.
Marseille Saint-Charles
Ein prachtvoller Bahnhof auf einem Hügel – dein Ausgangspunkt für die Provence und die Riviera. TGVs nach Paris und Lyon, TER-Züge entlang der Küste nach Cassis, La Ciotat und Toulon. Über die berühmte Freitreppe bist du in wenigen Minuten mitten in der Stadt.
Bordeaux Saint-Jean
Dein Tor zum Südwesten an der Atlantikküste. Schnellzüge nach Paris und Regionalbahnen nach Arcachon, ins Médoc und an die Baskenküste. Helle, luftige Bahnhofshalle und übersichtlich angeordnete Bahnsteige.
Strasbourg
Dein Ausgangspunkt für das Elsass und Deutschland. Schnellzüge nach Paris und Deutschland, TER-Züge nach Colmar, Mulhouse und in die Orte an der Weinstraße. Die Kanäle und der Münsterplatz sind nur eine kurze Tramfahrt entfernt.
Nice Ville
Mitten in der Stadt und direkt an der Côte d’Azur. Häufige Regionalzüge nach Antibes, Cannes, Menton und Monaco sowie Fernverbindungen nach Marseille und Italien. Klassisches Riviera-Flair und jede Menge Cafés ganz in der Nähe.
Weitere wichtige Bahnhöfe auf einen Blick
Avignon TGV, Avignon Centre, Aix-en-Provence TGV, Valence TGV, Grenoble, Annecy, Dijon Ville, Reims, Metz, Nancy, Rouen Rive Droite, Caen, Le Havre, Tours, Saumur, Angers Saint-Laud, Nantes, Rennes, La Rochelle, Poitiers, Toulouse Matabiau, Montpellier Saint-Roch, Nîmes, Perpignan, Bayonne, Biarritz, Saint-Jean-de-Luz, Pau, Lourdes, Cannes, Antibes, Menton.
So findest du dich an französischen Bahnhöfen zurecht
Mit etwas Puffer ankommen
Bei Inlandsreisen solltest du 20 bis 30 Minuten vor der Abfahrt da sein – vor allem an großen Bahnhöfen oder wenn du mit Kindern und viel Gepäck unterwegs bist. Für den Eurostar und andere internationale Züge kommst du besser früher, denn hier gibt es Check-in und Grenzkontrollen.
Deinen Zug auf der Anzeigetafel finden
Halte Ausschau nach „Départs“. Dort siehst du Ziel, Abfahrtszeit und Zugnummer. Das Gleis wird erst kurz vor der Abfahrt angezeigt, oft 15 bis 20 Minuten vorher. Folge dann den Schildern mit der Aufschrift „Voie“.
Dein Ticket richtig lesen
„Voiture“ ist dein Wagen, „Place“ dein Sitzplatz. Vergleiche die Wagennummer mit den Anzeigen am Bahnsteig, damit du im richtigen Abschnitt einsteigst. Halte dein E-Ticket für die Kontrolle im Zug bereit.
Umsteigen in Paris
Manchmal musst du den Bahnhof wechseln. Vom Gare du Nord zum Gare de l’Est ist es nur ein kurzer, ausgeschilderter Fußweg. Für Wechsel quer durch die Stadt nimmst du die Metro oder den RER. Plane genug Zeit ein, wenn die Bahnhöfe weiter auseinanderliegen, etwa Montparnasse und Gare de Lyon.
Ticketkontrolle und Zugangssperren
Bei den meisten TGV-, Intercités- und internationalen Zügen gibt es Zugangssperren oder Kontrollen im Zug.
Gepäck
Eine feste Gewichtsgrenze gibt es nicht. Nimm so viel mit, wie du selbst tragen kannst, und behalte dein Gepäck bei dir. Kleinere Taschen kommen in die Ablage über dem Sitz, große Koffer in die Gepäckregale am Wagenende. An den meisten großen Bahnhöfen gibt es Gepäckwagen und Aufzüge.
Verpflegung und Service
Hol dir Snacks in einer Bahnhofsbäckerei oder auf dem Markt oder schau im Bordbistro vorbei, das es in den meisten Schnellzügen gibt. Toiletten sind mit „Toilettes“ ausgeschildert. Gepäckschließfächer, gekennzeichnet mit „Consignes“, findest du an vielen großen Bahnhöfen.
Barrierefreiheit
Die meisten TGVs haben barrierefreie Plätze und Toiletten. Viele TER-Züge sind Niederflurzüge. An den Bahnhöfen gibt es Aufzüge und Rampen. Wenn du sie vorab anmeldest, organisiert das Personal gern Unterstützung für dich.
Beliebte Zugstrecken
Paris – Lyon
Mit dem TGV INOUI gleitest du in rund zwei Stunden von der Hauptstadt in Frankreichs Genießerhauptstadt. Lyon ist der perfekte Ausgangspunkt für Spaziergänge am Fluss, Streifzüge durch die Traboules und Marktbesuche – mit häufigen Abfahrten vom Pariser Gare de Lyon nach Lyon Part-Dieu. Für einen ruhigen Abstecher nimmst du den TER nach Pérouges, einem ummauerten Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben scheint.
Paris – Marseille
Mit Highspeed von Paris ans Mittelmeer, ganz ohne Umsteigen: Du kommst in Marseille Saint-Charles an, hoch über dem Alten Hafen. Mit den TER-Zügen entlang der Côte Bleue erreichst du kleine Bahnhöfe wie Niolon – mit Steilküsten und stillen Pfaden. Wenn du es ruhiger magst und mehr Platz möchtest, buch die 1. Klasse.
Paris – Bordeaux
Im Nu bist du bei prachtvollen Plätzen und Radtouren am Flussufer – in vielen Zügen mit Steckdose am Platz und Bordbistro. Von Bordeaux aus bringt dich der TER in weniger als einer Stunde nach Arcachon mit seinen Austerndörfern, und mit dem Bus geht es weiter zur Dune du Pilat. Ein unkomplizierter Städtetrip, der gleichzeitig ein Kurzurlaub am Meer ist.
Paris – Strasbourg
Vom Gare de l’Est bringt dich der TGV INOUI in weniger als zwei Stunden zu Kanälen, Fachwerkhäusern und dem Blick aufs Münster. Mit dem TER sind Tagesausflüge nach Colmar und Mulhouse ganz einfach. Lieber etwas gemächlicher? Dann leih dir ein Fahrrad und radle über flache Wege zu Winzerorten wie Eguisheim.
Paris – Nizza
Du kommst mitten an der Riviera an, mit palmengesäumten Promenaden und pastellfarbenen Altstädten. Viele Verbindungen fahren direkt, bei manchen steigst du in Marseille um. Mit den häufigen TER-Zügen legst du ganz entspannt einen Badestopp in Villefranche-sur-Mer oder Antibes ein.
Paris – Reims
Mit Highspeed geht es in weniger als einer Stunde vom Gare de l’Est nach Reims – Boulevards gegen Kathedralentürme und Art-déco-Straßen getauscht. Das Zentrum ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden, und auf ruhigen Wegen am Kanal drehst du vor der Rückfahrt noch eine entspannte Runde.
Paris – Rouen
Vom Gare Saint-Lazare aus geht es ganz unkompliziert zu Fachwerkgassen, einer imposanten Kathedrale und Spaziergängen am Fluss. Wenn du Zeit hast, fahr mit dem TER weiter nach Le Havre und entdecke die moderne Architektur an der Uferpromenade und das Kunstmuseum MuMa.
Paris – Rennes
Mit dem TGV bist du schnell in der Bretagne, und nach einer kurzen TER-Fahrt stehst du schon auf den Stadtmauern von Saint-Malo – mit frischer Meeresluft und weitem Himmel. Wenn du lieber bleibst: Rennes selbst ist ein lebendiger Ausgangspunkt mit Märkten und Plätzen voller Fachwerkhäuser.
Klassiker an der Küste
Nizza – Menton
Vor dem Fenster nur Meer und Felsen, während der Regionalzug durch Tunnel und an pastellfarbenen Bahnhöfen vorbeirattert. Keine Reservierung nötig – einfach Ticket kaufen und einsteigen. Leg einen Zwischenstopp in Villefranche-sur-Mer ein, für einen Bummel am Hafen und einen kurzen Spaziergang am Ufer.
Marseille – Cassis oder Marseille – La Ciotat
Kurze Fahrten, großartige Mittelmeerblicke und direkter Zugang zu Calanques und Buchten. Die Züge fahren den ganzen Tag ab Saint-Charles. In den wärmeren Monaten startest du am besten früh, damit das Wandern angenehm kühl bleibt – oder du genießt in der Nebensaison ruhigere Pfade.
La Rochelle – Rochefort
Eine gemütliche Fahrt an der Atlantikküste verbindet zwei Städte mit reicher Seefahrtstradition. Die Züge fahren häufig und die Bahnsteige sind übersichtlich. In Rochefort laden die Corderie Royale und die Wege am Fluss zu einem entspannten Nachmittag ein.
Marseille – Nizza
Ein entspannter Schwung entlang der Riviera bringt dich zu palmengesäumten Promenaden und pastellfarbenen Altstädten. Leg in Antibes oder Cannes einen Zwischenstopp für einen Bummel am Hafen ein und fahr weiter, wann immer du bereit bist.
Bordeaux – Biarritz oder Bordeaux – Saint-Jean-de-Luz
Die Züge fahren an die Baskenküste, wo Promenaden auf Surfstrände und alte Fischerkais treffen. Steig in Guéthary aus – für Cafés auf den Klippen und ruhigere Buchten – und fahr dann weiter die Küste entlang.
Landpartien und entschleunigte Perlen
Strasbourg – Colmar
Ein entspannter Tagesausflug von Kanal zu Kanal, mit den Weinbergen direkt vor der Tür. Die Züge fahren häufig, eine Reservierung ist nicht nötig.
Toulouse – Albi
Eine kurze Fahrt bringt dich an den Tarn, zu Silhouetten aus rotem Backstein und stillen Museen. Die Züge fahren direkt von Toulouse Matabiau nach Albi-Ville. Für eine ruhige Aussicht spazierst du am besten am Fluss unterhalb der Kathedrale entlang.
Clermont-Ferrand – Nîmes
Die Cevennenbahn ist ein gemächlicher Klassiker über Viadukte und durch tiefe Täler. Sie dauert länger als die schnellen Straßen, ist aber landschaftlich um Längen schöner. Wähl eine Fahrt bei Tageslicht, setz dich ans Fenster und pack ein paar Snacks ein.
Nîmes – Avignon
Zwei provenzalische Ausgangspunkte, nur eine halbe Stunde voneinander entfernt, mit Verbindungen ins Weinland und zu römischen Sehenswürdigkeiten. Avignon hat zwei Bahnhöfe: Avignon Centre in der Stadt und Avignon TGV außerhalb, mit Shuttle-Verbindung. Plane deine Ankunft so, dass du am richtigen Bahnhof ankommst.
Bordeaux – Arcachon
Kiefernwälder, Dünen und ein entspannter Ausflug ans Meer – alles mit einem Regionalzug, der häufig fährt. Die Züge verkehren das ganze Jahr und brauchen weniger als eine Stunde. Mit dem Bus geht es weiter zur Dune du Pilat, und durch die Gassen der Dörfer bummelst du zu Fuß.
Paris – Bayeux
Diese Strecke bringt dich in eine hübsche Altstadt und direkt an die Küste des D-Day. Quartier dich in der Nähe des Teppichmuseums ein und erkunde Omaha Beach und den amerikanischen Soldatenfriedhof mit dem Bus oder bei einer geführten Tour.
Bahnpässe
Bahnpässe für Frankreich
Mit einem Bahnpass erlebst du am meisten von Frankreich. Hier erfährst du mehr.
Pässe: Eurail und Interrail in Frankreich
Wann sich ein Pass lohnt
Ein Pass ist ein echter Sparfuchs, wenn du auf einer Reise mehrere Regionen oder Länder besuchst, Flexibilität wichtiger findest als feste Abfahrtszeiten oder am liebsten mit Regionalzügen spontan losfährst.
Reservierung mit Pass
In vielen Schnell- und Fernzügen brauchst du eine Sitzplatzreservierung gegen eine kleine Gebühr. Für TER-Regionalzüge ist in der Regel keine Reservierung nötig.
Reservierungspflicht: TGV INOUI, Intercités-Verbindungen mit Reservierungspflicht, Eurostar, TGV Lyria, TGV oder ICE von DB und SNCF, Renfe AVE, Trenitalia Frecciarossa und Intercités de Nuit.
Meist ohne Reservierung: TER-Regionalzüge.
Den passenden Pass finden
Ein Eurail/Interrail Global Pass ist wahrscheinlich die beste Wahl, wenn du über die Grenze nach Spanien, Italien, Deutschland oder in die Schweiz fährst. Ein France One Country Pass ist ideal, wenn du Frankreich intensiver entdecken möchtest, ohne dich auf bestimmte Züge festzulegen.
Mit dem Zug nach Frankreich und in die Nachbarländer
Frankreich ist das perfekte Sprungbrett. Schnellverbindungen bringen dich von Stadtzentrum zu Stadtzentrum – unter dem Ärmelkanal hindurch und über die Alpen – mit bequemen Anschlüssen für die Weiterreise. Hier erfährst du, wie du Frankreich mit seinen Nachbarländern kombinierst, plus ein paar Tipps, damit bei der Planung alles glattläuft.
Großbritannien – Eurostar
Ziele: Von Paris und Lille nach London St Pancras.
Darum lohnt es sich: Keine Flughäfen, kein Umsteigen – einfach bequem von Zentrum zu Zentrum, mit Steckdosen und Bordbistro.
Buchung: Für alle Eurostar-Züge ist eine Sitzplatzreservierung Pflicht – sie ist in deinem Ticket inbegriffen.
Gut zu wissen: Plane vor der Abfahrt genug Zeit für Sicherheits- und Grenzkontrollen ein. Denk an deinen Reisepass.
Reiseidee: Frühstück in Paris, Mittagessen in Bloomsbury und rechtzeitig zurück für einen späten Spaziergang an der Seine.
Schweiz – TGV Lyria
Ziele: Von Paris nach Genf, Lausanne und Zürich, mit bequemen Anschlüssen an die Seen und in die Bergorte.
Darum lohnt es sich: Geräumige Sitze, Gepäck in Reichweite, Seeblick bei der Einfahrt und häufige Abfahrten.
Buchung: Eine Sitzplatzreservierung ist Pflicht und in deinem Ticket inbegriffen.
Reiseidee: Verbring ein paar Tage in Lyon und fahr dann ganz entspannt weiter nach Genf – für Spaziergänge am See und gemütliche Fondue-Abende.
Deutschland – TGV oder ICE (DB–SNCF)
Ziele: Von Paris und Strasbourg nach Frankfurt, Stuttgart und München.
Darum lohnt es sich: Direkte Verbindungen über die Grenze, komfortable Innenausstattung und in vielen ICE-Zügen ein Bordbistro.
Buchung: Je nach Zug ist eine Reservierung empfohlen oder Pflicht – deine Buchung bei Rail Europe enthält alles, was du brauchst.
Reiseidee: Morgens an den Kanälen von Strasbourg, am späten Nachmittag schon im Schwarzwald.
Spanien – Renfe AVE
Ziele: Von Lyon und Marseille nach Barcelona, mit ausgewählten Anschlüssen weiter nach Madrid.
Darum lohnt es sich: Eine Strecke am Mittelmeer, die die Highlights Frankreichs und Kataloniens miteinander verbindet.
Buchung: Eine Sitzplatzreservierung ist Pflicht und in deinem Ticket inbegriffen.
Reiseidee: Starte mit den Calanques bei Marseille und fahr dann weiter nach Barcelona – zum Bummeln im Gotischen Viertel und für Sonnenuntergänge am Meer.
Italien – Trenitalia Frecciarossa
Ziele: Von Paris und Lyon nach Turin und Mailand.
Darum lohnt es sich: Mehrere Komfortklassen, ein ruhiges Ambiente und ein schickes Bordbistro machen die Fahrt über die Alpen zum Kinderspiel.
Buchung: Eine Sitzplatzreservierung ist Pflicht und in deinem Ticket inbegriffen.
Reiseidee: Genieß ein paar Tage im Rhonetal rund um Lyon und gleite dann weiter nach Turin – zu Cafés, Arkaden und Schokoladengeschäften.
Praktische Knotenpunkte und Tipps zum Umsteigen
Paris: Das wichtigste Tor nach Großbritannien, in die Schweiz, nach Deutschland und Italien. Achte darauf, dass du am richtigen Pariser Bahnhof für deine Strecke bist.
Lille Europe: Praktischer Umsteigebahnhof für London, Brüssel und die Niederlande – und trotzdem ganz nah an Nordfrankreich.
Strasbourg: Perfekt, um das Elsass mit Baden-Württemberg zu verbinden.
Lyon Part-Dieu und Marseille Saint-Charles: Sprungbretter nach Italien und Spanien.
Reisedokumente: Nimm in allen internationalen Zügen einen gültigen Ausweis mit. Auf Verbindungen nach Großbritannien gibt es reguläre Grenzkontrollen, im Schengen-Raum sind Stichproben möglich.
Sitzplätze: In internationalen Zügen fährst du nur mit Reservierung. Dein Ticket beinhaltet einen festen Sitzplatz.
Buchung: Buch grenzüberschreitende Schnellzüge frühzeitig, um dir die besten Preise zu sichern, und ergänze die Regionalstrecken, sobald deine Pläne konkreter werden.
Lust, mehrere Länder zu verbinden? Buch zuerst deine internationale Strecke und plane dann deine Tage in Frankreichs Regionen – mit Rail Europe hast du alles an einem Ort.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich eine Sitzplatzreservierung?
Ja, im TGV, in Intercités-Zügen mit Reservierungspflicht und in allen internationalen Zügen. In TER-Regionalzügen brauchst du meist keine Reservierung – einfach Ticket kaufen und einsteigen.
Wie früh sollte ich meine Tickets für Frankreich buchen?
Tickets für Schnellzüge und internationale Verbindungen buchst du am besten früh, denn die Preise steigen meist, je voller der Zug wird. TER-Preise sind stabiler, diese Tickets kannst du auch kurz vor der Reise kaufen. Wir sagen dir Bescheid, sobald Tickets für Reisen durch Frankreich in den Verkauf gehen.
Wie früh sollte ich am Bahnhof sein?
Bei Inlandszügen solltest du 20 bis 30 Minuten vor der Abfahrt da sein – vor allem an großen Bahnhöfen oder wenn du mit Kindern oder viel Gepäck reist. Für den Eurostar und einige internationale Züge kommst du besser früher, damit genug Zeit für Sicherheits- und Grenzkontrollen bleibt.
Von welchem Pariser Bahnhof fahre ich ab?
Das steht in deiner Buchungsbestätigung. Paris hat mehrere große Bahnhöfe, die jeweils unterschiedliche Regionen bedienen – zum Beispiel den Gare de Lyon für den Südosten und den Gare de l’Est für den Osten.
Gibt es WLAN und Steckdosen an Bord?
Die meisten Schnellzüge bieten WLAN und Steckdosen am Platz. In den TER-Regionalzügen hängt die Ausstattung von der Strecke und vom Zugmodell ab.
Darf ich viel Gepäck mitnehmen?
In den meisten Zügen gibt es keine feste Gewichtsgrenze. Nimm so viel mit, wie du selbst tragen kannst. Große Koffer kommen in die Gepäckregale am Wagenende, kleinere Taschen in die Ablage über dem Sitz oder unter deinen Sitz.
Welche Klassen gibt es?
Der TGV INOUI hat eine 2. und eine 1. Klasse, ebenso wie viele Intercités-Züge. Bei internationalen Verbindungen ist das unterschiedlich – der Eurostar zum Beispiel bietet Standard, Standard Premier und Business Premier. In der 1. Klasse oder den Premium-Klassen hast du mehr Platz und es ist ruhiger.
Darf ich eigenes Essen mitbringen?
Na klar! Du kannst eigene Snacks und alkoholfreie Getränke mitnehmen. In vielen Schnellzügen gibt es außerdem ein Bordbistro mit kleinen Gerichten und Heißgetränken.
Welche Reisedokumente brauche ich?
Hab bei allen Bahnreisen einen gültigen Lichtbildausweis dabei. Für Großbritannien und andere Grenzen außerhalb des Schengen-Raums brauchst du einen Reisepass. Innerhalb des Schengen-Raums kann es Stichproben geben – halte deinen Ausweis also griffbereit.
Bereit für die Reise?
Züge suchen, Zeiten und Preise vergleichen und mit wenigen Klicks buchen. Ob du mit dem Schnellzug nach Marseille willst oder einen gemütlichen Tag im Regionalzug an der Riviera verbringen möchtest – mit Rail Europe kommst du ganz einfach ans Ziel!
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