Die leckersten Lebensmittel der Schweiz

Die leckersten Lebensmittel der Schweiz

14. März 2020

Von Rösti bis Raclette, von Schokolade bis zu Kirschen – die Schweizer Küche ist so verlockend und vielfältig wie ihre Naturlandschaften.

Die Schweiz ist bekannt für ihre beeindruckende Naturschönheit und ihre vielfältige Kultur. Und da der pünktliche Zugverkehr ein ebenso großes Plus ist wie die Schweizer Flagge es zeigt, ist es kinderleicht, die Schweiz mit dem Zug zu erkunden. Ganz gleich, ob Sie die Seen und Berge des Landes oder die malerischen Städte besuchen, lassen Sie sich von der einzigartigen Schweizer Küche verwöhnen. Als Schmelztiegel französischer, deutscher und italienischer Kultur ist die Schweizer Küche ein kulinarisches Sammelsurium aus Tradition und Geschmack. Hier listen wir einige der besten Schweizer Gerichte, die Sie auf Ihren Reiseabenteuern probieren sollten. Das Beste dabei ist, dass Sie diese und noch viele weitere Highlights mit dem Swiss Travel Pass entdecken können.

Basler Läckerli 

Läckerli bedeuten "köstliche Kleinigkeiten aus Basel" und wurden von Basler Gewürzhändlern im 16. Jahrhundert kreiert. Die Läckerli, die dem deutschen Lebkuchen sehr ähnlich sind, werden mit Honig, Trockenfrüchten, Nüssen, Zimt, Muskatnuss und Nelken hergestellt und nach dem Backen in Quadrate geschnitten. Die klebrig süssen und würzigen Basler Läckerli stehen das ganze Jahr über zum Verkauf, werden aber am häufigsten in der Weihnachtszeit gegessen.

Basler Mehlsuppe

Eine weitere Basler Spezialität ist die Basler Mehlsuppe, eine Suppe aus Butter, geröstetem Mehl, Rinderbrühe und geriebenem Greyerzer Käse. Um diese stärkende Suppe rankt sich die Legende vom „Unfall“, als ein abgelenkter Koch das Mehl zu lange im Topf liess. Ob Zufall oder nicht, die Popularität der Basler Mehlsuppe ist ungebrochen; sie gilt als eines der berühmtesten Rezepte der Schweiz. Besonders beliebt ist die Suppe während der Basler Fasnacht im Februar und März, die jedes Jahr um 4 Uhr morgens offiziell mit dem Servieren der Suppe eröffnet wird. 

Schokolade

Die Schweiz ist weltberühmt für ihre Schokolade, und viele Schweizer Schokoladenhersteller haben Pionierarbeit geleistet, die auch heute noch bei der Herstellung von Süßwaren angewendet wird. Genf und Zürich wetteifern um den Titel des schönsten Ortes für einen Schokoladenbesuch in der Schweiz. In beiden Städten gibt es unzählige historische Schokoladenläden, die verlockende Leckereien und kreative Kreationen wie Kirschstangen anbieten. Erfahren Sie in unserem Blog mehr über die besten Schokoladenhersteller und Fabrikbesichtigungen in der Schweiz.

Fondue

Fondue ist ein kultiges Schweizer Gericht, das aus geschmolzenem Käse, Wein und Knoblauch in einem großen, gemeinsamen Topf, dem Caquelon, besteht, in den die Menschen mit langen Gabeln Brotstücke, Essiggurken und Zwiebeln tauchen. Obwohl es Fondue auch in Frankreich und Italien gibt, entstand das Gericht in der Schweiz des 18. Jahrhunderts, als die Bauernfamilien ihre oft begrenzten Ressourcen während der Wintermonate strecken mussten. Als Symbol der schweizerischen Einheit und Identität ist das Fondue ein gemeinsames Gericht, das mit Freunden und der Familie geteilt wird. Aber Vorsicht: Die Tradition gebietet, dass wer sein Brot ins Fondue fallen lässt, eine Strafe zahlen muss. In einem Restaurant kann dies bedeuten, die Rechnung, oder zu Hause das Spülen zu übernehmen.

Raclette

Wenn Sie die Schweiz im Winter besuchen, werden Sie wahrscheinlich von den strengen Aromen des Raclette-Käses begrüßt, der in den Restaurants und auf den Hügeln des Landes vor sich hin brutzelt. Das traditionelle Raclette stammt aus dem Kanton Wallis und wird aus einem Block Kuhmilchkäse hergestellt, der über einer Flamme geschmolzen und in Scheiben geschnitten wird. Raclette wird oft mit Fendent, einem Walliser Wein, serviert und ist ein geselliges Gericht, das man mit Freunden und Familie teilt. Raclette wird zwar in vielen Regionen der Schweiz gegessen, Sie sollten sich aber die echte Walliser Variante gönnen, wenn Sie in Zermatt, Brig, Martigny oder Visp sind.

Rösti 

Rösti ist ein typisches Schweizer Gericht, das aus geriebenen Kartoffeln besteht, die in Butter knusprig und goldgelb angebraten werden. Ähnlich wie Kartoffelpuffer dienen Rösti oft als Beilage zu vielen Schweizer Gerichten und werden das ganze Jahr über im Land gegessen. Die genauen Ursprünge dieses Wohlfühlgerichts sind zwar nicht bekannt, die Bauern im Kanton Bern aßen diese Bratkartoffeln traditionell zum Frühstück vor einem langen Arbeitstag. Eine gehobene Version des Gerichts ist die Rösti Valaisanne aus dem Kanton Wallis, die mit Speck, Spiegelei und geschmolzenem Raclette-Käse und zusammen mit Essiggurken und eingelegten Zwiebeln serviert wird.

Spezzatino di manzo 

Im Tessin, der italienischsprachigen Region der Schweiz, ist Spezzatino di manzo ein sehr beliebtes Gericht. Dieser deftige Rindfleischeintopf, der mit Polenta serviert wirdist vor allem in den kälteren Monaten beliebt und wurde traditionell in einem Kupferkessel über dem Feuer gekocht. Bellinzona, Lugano und Locarno liegen alle im Tessin, und abgesehen von den wunderschönen Seenlandschaften sind alle drei kulinarische Schwergewichte, die diese einzigartige Mischung aus italienisch-schweizerischer Küche vertreten.

Zürcher Geschnetzeltes

Dieser klassische Zürcher Eintopf aus Kalbfleisch, Weißwein, Sahne und Brühe tauchte erstmals 1947 in Kochbüchern auf. Als herzhaftes Gericht, das sich perfekt für kalte Wintertage eignet und in der Schweiz sehr beliebt ist, wird Zürcher Geschnetzeltes normalerweise mit Kartoffelrösti serviert. Einige der bekanntesten Zürcher Restaurants, die dieses traditionelle Gericht servieren, sind der Zeughauszeller und das Zunfthaus zum Zimmerleuten, Sie können wunderbare Varianten dieses typisch Schweizer Gerichts allerdings in fast jedem Restaurant vor Ort geniessen.


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